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Geäst und Gartenabfall - verantwortungsvoll mit der Ladung umgehen

BY:admin (#1)   222 Tage vor on Garten      
Ob im gewerblichen Gartenbau oder privaten Bereich: Eine nicht optimal gesicherte Ladung kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Verrutschen oder Hin- und Herrollen der zu transportierenden Güter sind das kleinere Übel. Im Fall einer Vollbremsung können nicht gesichertes Geäst und Gartenabfälle zum gefährlichen Geschoss werden.

Ladungssicherheit - Anforderungen an das Fahrzeug
Beim Anfahren, Beschleunigen und Bremsen wirken immense Kräfte auf Fahrzeug und Ladung. Während der Kurvenfahrt kommen zusätzlich Fliehkräfte hinzu. Dies sind die Gründe dafür, dass eine Ladung gleichmäßig verteilt und nach allen Seiten gleichermaßen gesichert werden muss!
Ein gut ausgerüsteter Pkw-Anhänger, Transporter mit Pritsche oder Lkw bietet daher die besten Voraussetzungen für einen gefahrlosen Transport von Grünschnitt und Gartenabfall jeder Art.
Jede offene Transportfläche, Pritsche oder Hänger, sollte mit Zurrpunkten versehen sein. Als nützliche und vom Gesetzgeber vorgeschriebene Ausrüstungen gelten Spann- oder Zurrgurte, die hieran befestigt werden. Dabei ist es grundsätzlich gestattet, einen Zurrpunkt für mehrere Gurte zu verwenden.
Gurte dieser Art sind in der Regel aus Kunstfasern hergestellt und verfügen über eine hohe Reißfestigkeit. Informationen bezüglich des Materials und der Beanspruchbarkeit sind auf dem jeweils aufgebrachten Etikett erfasst.
Verschlossen werden die Gurte mit Hilfe eines Spannschlosses aus Metall. Ratschen aus Edelstahl oder verzinktem Material sorgen dafür, dass der Gurt in der Länge anzupassen ist und das zu transportierende Gut fest umschlossen werden kann.
Netze, die über das gesamte Ladegut gespannt werden, sorgen dafür, dass Kleinteile nicht umher fliegen können und geben der gesamten Ladung einen optimalen Halt.
Auf der Ladefläche aufgebrachte Antirutschmatten können dafür sorgen, dem Ladegut zusätzlichen Halt zu gewähren.


zurrgurte-zone.de Hersteller von Zurr- und Spanngurten

Verantwortlich ist und bleibt der Fahrzeugführer
In jedem Fall ist es der Fahrzeugführer, der die Verantwortung für einen sicheren Transport trägt. Ausreden gelten nicht: Die Ladung muss ordnungsgemäß gepackt, sicher verzurrt und bei Bedarf mit Hilfe eines Netzes zusätzlich gesichert sein.
Zu beachten sind Achslasten ebenso wie das zulässige Gesamtgewicht von Hänger oder Fahrzeug. Äste müssen an die Abmessungen der jeweiligen Ladefläche angepasst sein.
Auch nach dem Beladen hört diese Verantwortung nicht auf. Eine jederzeit angepasste Fahrweise und ein eventuelles nochmaliges Kontrollieren auf der Strecke sind Pflicht. Im Zweifel gilt es, die Zurrgurte nach zu ziehen und den Sitz des Netzes zu korrigieren.

Der Gesetzgeber hat klare Regeln gesetzt
Geschieht ein Unfall, folgen Bestrafungen. Bußgeld, Punkte im Zentralregister des Kraftfahrtbundesamtes bis hin zum Strafverfahren drohen, wenn durch ungesicherte Ladung ein Verkehrsunfall mit schwerwiegenden Folgen verursacht worden ist. Ein möglicher Wegfall des Versicherungsschutzes komplettiert anschließend die Katastrophe.
So kann es nur im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, deren Gesundheit und der eigenen finanziellen Belastungen sein, sich an die geltenden Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ladungssicherung bei Transporten von Geäst und Gartenabfällen zu halten.
Die goldene Regel lautet zusammengefasst: gleichmäßig packen, Achs- und Gesamtlast beachten, mit Gurten verzurren, durch Netze sichern und die eigene Fahrweise anpassen!
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